Leyla hat sich in ihrem weltwärts-Freiwilligendienst in einer Schule für Gehörlose engagiert. Lest hier, wie ihre Erfahrungen in Bolivien sie für ihre Zukunft inspiriert haben!
Interview mit Leyla
Warum hast du dich für dieses Projekt in Bolivien entschieden?
Ich habe vor dem Auslandsjahr schon studiert (Dolmetschen für die deutsche Gebärdensprache) und hatte vor dem Übergang ins Arbeitsleben noch den Wunsch nach einer Auslandserfahrung. Eine meiner Kommilitoninnen hatte vor Corona den gleichen Freiwilligendienst gemacht und dann habe ich mich dafür beworben.
Wie war die Arbeit in deinem Projekt?
Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, um die bolivianische Gebärdensprache zu lernen. Dabei hatte ich Unterstützung durch das Lehrpersonal. Ich habe in der Gehörlosenschule mit Kindern zwischen vier und 17 Jahren gearbeitet, zusätzlich gab es auch Kurse für Erwachsene und für Angehörige.
Gab es Herausforderungen?
Die Sprachbarriere war heftig, weil ich vorher kein Spanisch konnte. Zu Beginn hatte ich auch Bedenken, ob ich mit dem Leben in einer großen WG klarkommen würde und mit der eingeschränkten Privatsphäre zu zweit in einem Zimmer, aber das war dann gut.
Welche kulturellen Unterschiede sind dir am meisten aufgefallen?
Die Flexibilität! In Bolivien ist alles flexibler, zum Beispiel ist der Stundenplan wettergebunden. Außerdem ist alles wunderschön bunt, die Feste sind sehr laut, freundlich und offen.



