Zara ist begeistert von ihrem FÖJ: Sie engagiert sich in der Landschaftspflege und zieht dabei meistens mit Schafherden umher. Die Tiere pflegen durch schonende Beweidung empfindliche Biotope mit seltenen Arten.
Interview mit Zara
Warum hast du dich für ein FÖJ und warum für diese Einsatzstelle entschieden?
Ich habe schon drei Monate vorher auf dem Hof gearbeitet und habe dann erfahren, dass es dort auch ein FÖJ gibt. Da war ich sofort begeistert und zum Glück sind zwei andere Bewerberinnen abgesprungen, so dass ich den Platz bekommen habe.
Was sind deine Aufgaben?
Hauptsächlich kümmere ich mich um unsere drei Schafsherden und sorge dafür, dass sie auf die richtigen Weiden gebracht werden. Dabei sind wir oft lange mit den Herden unterwegs. Ich gucke natürlich auch, dass es den Schafen gut geht, zum Beispiel muss man ihr Fell möglichst von Kletten frei halten, weil sie sonst krank werden können. Manchmal helfe ich auch bei der Lamm-Aufzucht. Jedes Jahr gibt es einige Lämmer, die von ihren Müttern nicht angenommen werden.
Außerdem kümmere ich mich auch unabhängig von den Tieren um Flächen, zum Beispiel arbeite ich dort mit der Motorsense.
Was sind deine Highlights und was sind deine Herausforderungen?
Die Lamm-Aufzucht finde ich am besten, weil das die einzige Zeit ist, in der ich mal ein bisschen mit den Tieren „kuscheln“ kann. Übrigens sind diese Tiere dann auch als Erwachsene diejenigen, die gerne zu den Menschen kommen und ihre Nähe suchen.
Ansonsten habe ich kaum Zeit, die Tiere richtig zu streicheln, da man immer auf den Beinen ist und es immer etwas zu tun gibt. Oft läuft man mehrere Stunden am Tag und das egal bei welchem Wetter. Es ist ein körperlich sehr anstrengender Arbeitsplatz, aber trotzdem gefällt er mir sehr gut, weil mir immer bewusst ist, dass ich etwas Sinnvolles für die Umwelt und das Klima mache und so brennt man natürlich für diesen Job.

