Noah war ein Jahr lang in der ruandischen Hauptstadt Kigali und hat das Partnerschaftsbüro Rheinland-Pfalz-Ruanda unterstützt. Im Interview berichtet er von seinen Eindrücken.
Interview mit Noah
Warum hast du dich für einen weltwärts-Freiwilligendienst in Ruanda entschieden?
Gute Freunde von mir hatten zuvor schon einen Auslandsfreiwilligendienst gemacht und ich wollte gerne in den globalen Süden. Ich wollte gerne meinen Horizont erweitern. Ruanda fand ich interessant, weil es ein Land ist, über das man wenig hört, außerdem ist es ein stabiles Land.
Was waren deine Aufgaben?
Ich war hauptsächlich im Büro tätig und dafür zuständig, Förderanträge für Projekte zu stellen, also die Projekte vorstellen und budgetieren. Ein Beispiel für ein Projekt war die Finanzierung einer Frauenfußballmannschaft mit allem drum und dran, wie etwa Personalkosten oder Material. Außerdem war ich für den Social-Media-Kanal zuständig. Die Zusammenarbeit im Team dort war sehr angenehm.
Ich war auch drei Wochen am Kiwusee auf dem Land in einer Berufsschule für Landwirtschaft, habe dort PC-Kurse gegeben und mit den Schüler/-innen auf dem Feld gearbeitet. Das war total spannend: Ich habe zum Beispiel viel über die heimischen Pflanzen und deren Anbau gelernt.

