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Was macht eine Integrationshelferin?

Anna engagiert sich als Integrationshelferin in Villmar

Nicht alle Kinder können selbstständig den Schulalltag meistern, sie sind körperlich beeinträchtigt oder können sich nicht konzentrieren. Diese Kinder benötigen eine Begleitung, ohne deren Hilfe sie keine Regelschule besuchen könnten.

Die zwanzigjährige Anna übernimmt diese Aufgabe in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) als sogenannte Integrationshelferin.

Zwei, die sich verstehen
Wir treffen Anna und die 12jährige Makah im Klassenraum der Johann-Christian-Senckenberg-Schule in Villmar. Auf den ersten Blick ist gleich zu erkennen, dass sich beide prächtig verstehen. Makah, die im Rollstuhl sitzt, sagt, „wenn die Anna dabei ist, ist es immer lustig und ohne die Anna muss ich zu Hause bleiben“. Anna, die ihr FSJ um ein halbes Jahr verlängert hat, ist froh, dass sie Makah kennengelernt hat. "Der Umgang mit einem Menschen, der anders ist, hat mir viel gegeben. Am Anfang hatte ich richtige Angst, etwas falsch zu machen. Die habe ich nicht mehr“, sagt die Zwanzigjährige. Die junge Frau unterstützt die körperlich behinderte Makah bei ganz praktischen Dingen, z.B. mit dem Rollstuhl mobil zu sein, auf die Toilette zu gehen oder in die Pause zu begleiten. Sie passt auf, dass Makah die richtigen Hefte und Bücher auf dem Schultisch hat. Sie hilft ihr aber auch beim Erkennen und Benennen eigener Bedürfnisse.

Eine große Hilfe im Schulalltag
Klassenlehrerin Judith Praml ist sehr froh, dass Anna die Klasse begleitet. „Wir empfinden die Mithilfe von Freiwilligen als große Bereicherung“, sagt sie. Dass ein Freiwilligendienst in der Regel ein Jahr dauert, sei kein Nachteil, ergänzt sie. „Denn Kinder mit Beeinträchtigungen müssen auch lernen, mit verschiedenen Bezugspersonen zu Recht zu kommen, das gehört im pädagogischen Bereich einfach dazu“.

Berufsorientierung und Zeit zum Nachdenken gewonnen
Wie es nach dem FSJ weitergeht, ist für Anna noch nicht ganz klar. „Es hat mir mehr Zeit gegeben, um nachzudenken, was ich machen möchte“, erklärt sie uns. Sie ist sich noch unschlüssig, ob sie lieber eine Ausbildung als Hotelfachfrau oder als Gesundheits- oder Altenpflegerin machen möchte. Wir wünschen Anna viel Glück bei ihren Zukunftsplänen.

Betreuung und Begleitung der Freiwilligen und Einrichtungen
Pädagogisch betreut und durch das Freiwilligenjahr begleitet werden Freiwillige und Einrichtungen im Bereich Limburg-Weilburg von Volunta-Beraterin Ulrike Buchmann. Sie hilft bei allen Alltagsfragen während des FSJs weiter.

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