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Schüleraustausch in Irland oder Kanada

Volunta Schüleraustausch

Wer das Schuljahr 2017/2018 im Ausland verbringen möchte, muss sich jetzt kümmern. Mit der Schule sprechen, eine Organisation finden und sich eventuell um finanzielle Unterstützung bemühen. Ein ganz besonderes Angebot macht das DRK.

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Mutig sein und los
Einfach mal ganz weit weg am liebsten nach Südafrika oder Kanada hat sich Leon schon als Vierzehnjähriger gewünscht. Trotz Lernstress im G 8 ins Ausland – keine einfache Entscheidung, weiß Mutter Ina. Ein mulmiges Gefühl, das Kind ins Ausland ziehen zu lassen, lässt sie noch zögern – schließlich ist das der erste große Schritt in die Selbstständigkeit. Der gemeinsame Besuch der Schüleraustauschmesse in Frankfurt bringt Sicherheit. Unter den vielen Organisationen und Angeboten hat beiden das Angebot der gemeinnützigen DRK-Tochter Volunta am meisten zugesagt: Schüleraustausch im ländlichen Irland kombiniert mit sozialem Engagement.

Auslandsschuljahr in Irland und bei sozialen Projekten helfen
"Menschen in Not zu helfen, gehört beim DRK einfach dazu", sagt Volunta Expertin Kathrin Brinkmeier. Die Art und Intensität des sozialen Einsatzes werde mit jeder Schülerin/jedem Schüler individuell abgesprochen. In der Regel beginnt er erst nach der Eingewöhnung in der Gastfamilie und der Schule. Möglichkeiten gibt es viele, z.B. bei der lokalen Rotkreuz-Gesellschaft aber auch im Kindergarten oder Tierschutzverein. Leon hat sich - unterstützt von seiner irischen Gastmutter - im örtlichen Charity Shop engagiert. Er hat regelmäßig Kleider sortiert, Preisanhänger geschrieben und beim Aufbügeln geholfen.

Bei der Gastfamilie in guten Händen
Leon war bei einer Farmerfamilie mit 100 Milchkühen in der Nähe von Blarney im County Cork untergebracht. Zurückblickend stellt der Frankfurter fest, dass das Leben auf der Farm und das Mitanpacken ihm am besten gefallen haben. „Ansonsten“, sagt der Fünfzehnjährige, „bin ich ganz normal in die Schule gegangen“. „Die erste Woche war schlimm, weil ich gar nichts verstanden habe. Ab der zweiten Woche ging es richtig gut“, fügt er lachend hinzu. Seine Mutter ergänzt, dass sie ihr Kind in guten Händen wusste. „Wir hatten von Anfang an eine Ansprechperson, außerdem haben wir den irischen Partner kennengelernt und auf dem Vorbereitungsseminar auch andere Eltern. Das hat viel Sicherheit gegeben, dass nichts schief geht“.

Zurück in Deutschland läuft es gut
Seit Weihnachten ist Leon wieder in Frankfurt und hat schnell Anschluss in seiner alten Schule gefunden. „Ich bin wieder gut reingekommen“, sagt er ganz unaufgeregt und „ich muss gar nicht so viel nachholen“. Mutter Ina stellt fest, dass sich Leon in den vier Monaten in Irland unheimlich entwickelt hat. „Er ist viel cooler geworden, selbstständiger und weltoffener“, sagt sie.

Volunta bietet Schüleraustausch kombiniert mit sozialem Engagement u.a. in vielen englisch, spanisch- und französischsprachigen Ländern an. Kurzfristige Bewerbungen im April sind noch möglich in Irland, Kanada, Malta, Spanien und Bolivien.

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