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FSJ im Rettungsdienst

Leander im Rettungsdienst

Leander aus Wiesbaden macht sein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Rhein-Main-Taunus Rettungsdienst gGmbH. Eingesetzt ist er auf der Wache in der Wiesbadener Flachstraße.

Für ihn stand nach dem Abi schnell fest, dass er vor seinem Medizinstudiums ein FSJ im Rettungsdienst machen will. Am Bewerbertag in Wiesbaden haben uns Leander und seine Kollegen, die Notfallsanitäter und Praxisanleiter Chris Hewel und Stefan Biesold einiges erzählt.

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Praktische Erfahrung in Notfallmedizin

Für das FSJ hat sich Leander entschieden, weil er ohne große Ausbildung praktische Erfahrung für das Studium und den Arztberuf sammeln kann. Die große Abwechslung und die täglich neuen Herausforderungen im Dienst sagen ihm zu und dabei wirkt Leander kein bisschen hektisch. Von Notfallsanitäter Chris erfahren wir, dass das Hauptgeschäft im Rettungsdienst darin besteht, Menschen in ganz unterschiedlichen Notsituationen, z.B. nach einem Herzinfarkt, nach einem Schlaganfall oder nach einem Sturz zu helfen und auch lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen. Übrigens nur 4% der Einsätze gehen auf einen Verkehrsunfall zurück.

Teamplayer, Autofahrer, Psychologe, Konfliktmanager

Oft geht es aber darum, Menschen zu trösten und ihnen die Hand auf die Schulter zu legen. Ein bisschen Psychologie und Krisenmanagement gehört immer mit dazu. Der FSJ-ler fährt in der Regel das Rettungsfahrzeug, hilft beim Blutdruckmessen oder schließt das EKG an. Gut findet Leander, dass man als FSJ-ler im Rettungsdienst auch bei Veranstaltungen, z.B. bei Konzerten im Wiesbadener Schlachthof dabei sein kann. Leanders Urteil über sein FSJ: "megainteressant und ganz wichtig, man ist nie allein, sondern Teil eines Teams und man wird langsam an seine Aufgaben herangeführt".

Teamgeist wird ganz großgeschrieben

Dass Teamgeist das Wichtigste im Rettungdienst ist, macht Notfallsanitäter Stefan deutlich. Es gibt klare Strukuren und Ansagen. Zuspätkommen, keine Lust haben, geht nicht. Leander sagt, "es ist eben nicht wie in der Schule, wenn du mal keinen Bock hast, gehst du nicht hin". Du übernimmst Verantwortung für dich und auch für andere. "Obwohl das ein bisschen abgedroschen klingt", sagt Leander, "wir sind eine große Familie. Wir kochen zusammen und man findet immer jemand, der einem zuhört, wenn ein Einsatz belastend war". "Das FSJ hat mich ziemlich erwachsen gemacht", ergänzt er.

Ohne Vorkenntnisse geht es nicht im Rettungsdienst

Bevor das FSJ im Rettungsdienst startet, gibt es eine dreimonatige Ausbildung zum Rettungssanitäter/-in. Voraussetzung für den Start ist außerdem der C1-Führerschein. Das Gute: Für den FSJ-ler entstehen bei der Rhein-Main-Taunus Rettungsdienst gGmbH keine Kosten. Die Ausbildung gliedert sich in einen Schul- und Praxisteil. "Die Prüfungen sind zu schaffen", sagt Leander. Am besten hat ihm der Praxisteil im Krankenhaus gefallen. Man lernt was passiert, nachdem der Rettungsdienst die Verletzten in der Klinik abgegeben haben. Man kann mit in den OP, lernt was über Narkose, kann mit auf die Intensiv- und Pflegestation. "Das ist alles ziemlich spannend", sagt er.

Vielen Dank an Leander, Chris Hewel und Stefan Biesold für die tollen inblicke in ihren Alltag!

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