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Bäume zur Erinnerung an den Freiwilligendienst

Volunta Freiwillige pflanzen Setzlinge

Seit fünf Jahren organisiert Volunta Pflanzaktionen für ihre Freiwilligen im FSJ, FSJ Kultur, FÖJ, im weltwärts Programm und im Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD)

Für hessische Freiwillige im FSJ und für die hessische Rotkreuztochter Volunta ist der 5. April 2015 ein besonderer Tag. Denn stellvertretend für die vielen jungen Menschen, die jedes Jahr einen Freiwilligendienst bei Volunta absolvieren, bringen einige von ihnen unterstützt von Hessen-Forst 500 Setzlinge in die Erde.

Freiwillige machen die Erfahrung gebraucht zu werden und bewirken etwas.

"Es ist uns wichtig, dass wir unser "Dankeschön" an die Freiwilligen mit einem aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz verbinden", sagt Volunta-Geschäftsführer Peter Battenberg. "Unsere Wäldchen sind eine ökologische Bereicherung und zugleich eine lebendige Erinnerung an die besondere Zeit des Freiwilligendienstes", so Battenberg. In vielen Einrichtungen sind Freiwillige eine wertvolle Hilfe. In Altenheimen werden sie gebraucht, in Kindergärten, im Rettungsdienst und in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. In der Flüchtlingshilfe, im Denkmalschutz und in ökologischen Projekten ist ihre Mithilfe gefragt. "Die Jugendlichen, die sich für ein FSJ/FÖJ entschließen oder sich in einem Freiwilligendienst im Ausland engagieren, erleben mehr als erste praktische Berufserfahrung. Sie machen vor allem die Erfahrung gebraucht zu werden und sie bewirken etwas für sich und andere", so Volunta-Geschäftsführer Peter Battenberg. Für eine weltoffene, friedliche und tolerante Gesellschaft sei ein Freiwilligendienst ein wichtiger Beitrag. Die Freiwilligen bekommen nach ihrem Dienst eine "Baumurkunde" mit den Geo-Daten ihres Wäldchens überreicht verbunden mit dem Wunsch, sich weiterhin in unserer Gesellschaft stark zu machen.

Kenntnisse über aktuelle Umweltthemen erweitert

"Der Einsatz der jungen Menschen hilft dem Wald und auch dem Klima", betonte Hans-Jörg Sommer (Funktionsbeamter Naturschutz im Forstamt Königstein). Die FSJ-ler konnten während der Pflanzaktion ihre Kenntnisse über aktuelle Umweltthemen erweitern. Die Freiwilligen der Volunta wissen inzwischen nicht nur, wie man kleine Bäume pflanzt und dass man diese gegen Wildverbiss schützen muss. Sie kennen auch die positiven Wirkungen, die eine nachhaltige Holznutzung für das Weltklima hat. Einen ganzen Vormittag lang haben die jungen Erwachsenen die im Revier Eppstein bislang eher seltene Baumart „Douglasie“ als neue Waldgeneration in einen älteren Baumbestand eingebracht. „Douglasien haben eine stabilisierende Wirkung auf das Waldökosystem: Sie sind tiefwurzelnd, relativ sturmstabil und wegen ihres großen Wurzelwerks recht trockenheitsresistent", erläuterte Sommer. "Die hier angelegte Fläche wird zusätzlich zum Klima auch Boden und Grundwasser schützen und ein wertvoller Lebensraum für heimische Tiere werden", ist sich der Forstexperte sicher.

Dass eine Baumpflanzung eine gute Investition in die Zukunft ist und eine schöne und langlebige Erinnerung, davon sind alle überzeugt.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Volunta-Akademie.

 

 

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