Einsatzstellen-Handbuch
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Seminare in der Stammgruppe

Die fachlichen und inhaltlichen Kernaspekte sind derzeit:

  • Allgemeine Soziale Dienstleistungen (ASD)
  • Behindertenhilfe (mit dem Fokus Behindertenhilfe an Schulen sowie in Werkstätten und Wohneinrichtungen)
  • Erste-Hilfe-Ausbildung
  • Kinder- und Jugendhilfe (allgemein sowie mit den Schwerpunkten Grundschul- bzw. Jugendalter oder Kindertagesstätten)
  • Kultur
  • Ökologie
  • Pflege
  • Rettungsdienst
  • Sucht/Psychiatrie
  • Arbeit mit Geflüchteten

Zu jedem Thema wurde ein Fachcurriculum entwickelt, in dem die Ziele und Inhalte der Fachqualifizierung festgelegt sind. Sie werden regelmäßig überarbeitet und neueren Entwicklungen angepasst. Durch die Curricula sind einzelne Themenbereiche, die für die Freiwilligen in den jeweiligen Einsatzbereichen relevant sind, vorgegeben. Andere Inhalte legen Seminarleitungen und Freiwillige gemeinsam fest. Letztere sind jedoch nicht nur an der Themenauswahl, sondern auch teilweise an der Durchführung von Seminaren beteiligt.

In der Regel finden vier Tages- und drei Wochenseminare im Rahmen der Stammgruppe statt. Wichtiger Bestandteil der vier Tagesseminare ist die regelmäßige Praxisreflexion. Es werden zudem bedarfsabhängig Fachthemen aus dem jeweiligen Curriculum vermittelt. Darüber hinaus erfolgt Projekt- sowie Vorbereitungsarbeit für die Wochenseminare.

Die Wochenseminare sind mit Übernachtung in hessischen Jugendherbergen. So besteht für die Freiwilligen neben der inhaltlichen Arbeit auch die Möglichkeit, sich auszutauschen und Freizeit gemeinsam zu gestalten. Das erste Wochenseminar enthält vor allem Einheiten zur Fachqualifizierung, was den Freiwilligen bei ihrer Tätigkeit in der Einsatzstelle zugutekommt. Das zweite Wochenseminar richtet dagegen den Fokus auf die Vermittlung von Sozial- und Selbstkompetenzen sowie die Reflexion der Erlebnisse aus der Praxis.

Das dritte Wochenseminar wird gegen Ende des Freiwilligendienstes durchgeführt und dient insbesondere dem Vorabrückblick auf den Dienst. Gleichzeitig erfolgt ein Ausblick in die Zeit danach. Neben der gewohnten Unterbringung in einer Jugendherberge sind bei diesem Wochenseminar auch folgende Optionen möglich:

  • Bildungsreise mit bildungspolitischen Inhalten nach Berlin, Solferino („Geburtsort“ der Gründungsidee des Roten Kreuzes) oder Genf mit Besuch von Organisationen, Institutionen und Kooperationspartnern
  • Fahrt ins Selbstversorgerhaus, wobei die Organisation der Woche und die Versorgung währenddessen (unterstützt durch die Volunta Akademie) von der Seminargruppe wahrgenommen werden

Welche Option die Gruppe wahrnimmt, entscheidet sie während des ersten Wochenseminars. Übersteigt die Nachfrage die Anzahl an Angeboten, wird gelost. Die Gruppen, deren Wunsch nicht erfüllt werden kann oder die sich hierfür entscheiden , verbringen auch das dritte Wochenseminar in einer hessischen Jugendherberge.

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