Einsatzstellen-Handbuch
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Gründung und Entwicklung

2004 gründeten drei DRK-Kreisverbände und der DRK-Landesverband Hessen die „Deutsches Rotes Kreuz in Hessen Volunta gGmbH“. Im ersten Jahr betreute das Unternehmen 631 Freiwillige vor allem in den Einsatzbereichen Behindertenhilfe sowie Alten- und Krankenpflege.

Schon 2005 wurde die Fachqualifizierung in der Seminararbeit eingeführt und eine einsatzspezifische Seminararbeit entwickelt. Es folgten richtungsweisende Fachcurricula für den Pflegebereich, die Kinder- und Jugendarbeit, den Rettungsdienst etc. In deren Entstehung eingebunden waren Einsatzstellenvertreterinnen und -vertreter wie auch Freiwillige. Besonderes Augenmerk wurde auf die Teilhabe der Freiwilligen gelegt . Ins Leben gerufen wurden auch regionale Seminargruppen, die Freiwillige in Tages- und Wochenseminaren auf die Einsatzstelle vorbereiten und Raum für (fachspezifische) Bildung und Reflexion bieten. Darin unterschied sich Volunta zunächst von anderen Trägern, weswegen sie bis heute Ideengeberin in der Seminararbeit für Freiwilligendienste ist.

Ziel war und ist, Freiwilligen den Zugang zu möglichst vielen unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern zu verschaffen. Dazu tragen zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen aus den verschiedensten Bereichen bei: Alten- und Krankenpflege, Behindertenhilfe, Rettungsdienst, Erste-Hilfe-Ausbildung, Hausnotruf, Jugendherbergen, Kindergärten, Schulen, Jugendgruppen, Flüchtlingshilfe und Museen.

2008 wurde das Angebot erneut deutlich erweitert mit der Einführung des Freiwilligen Ökologischen Jahrs (FÖJ) durch Volunta als drittem hessischen Träger. Freiwillige bekommen hier einen Einblick in Organisationen und Unternehmen, die sich dem nachhaltigen Umgang mit der Natur verschrieben haben. Einsatzstellen sind u. a. Forstbetriebe, Unternehmen der Energiewirtschaft, Ämter und Ökobetriebe.

Ebenfalls seit 2008 beteiligt sich Volunta am Programm des Hessischen Kultusministeriums „FSJ an Ganztagsschulen“. Freiwillige, die Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben, können ihr FSJ an allgemeinbildenden Schulen absolvieren und so den Schulalltag und sich selbst aus neuer Perspektive kennenlernen.

Mit einem neuen Betreuungskonzept und der Zentralisierung der Bildungsarbeit in der Akademie rüstete sich Volunta 2011 für die Zukunft. Aus den ehemals drei Geschäftsstellen wurden vier Niederlassungen in Kassel, Gießen, Darmstadt und Frankfurt mit Beratungscentern in fast allen hessischen Landkreisen bzw. Kreisstädten. Die nun größere räumliche Nähe zwischen Einsatzstellen und Pädagogischen Beraterinnen und Beratern von Volunta sorgt vor allem für schnellere Reaktionen und eine bessere Erreichbarkeit. Vorrangiges Ziel war es auch, die Wege der Freiwilligen zu verkürzen und auf junge Menschen direkt vor Ort zuzugehen. So möchte Volunta dazu beitragen, junge Menschen in ländlichen Regionen zu halten. Mit der Einrichtung der Volunta Akademie gelang es darüber hinaus, hessenweit ein hochwertiges Seminarangebot für alle Freiwilligen zu garantieren. Dieses Konzept erwies sich als maßgeblich für die Branche.

Seit dem 1. Juli 2011, gleichzeitig mit dem Start des Bundesfreiwilligendienstes (BFD), ist Volunta auch Träger dessen und bietet entsprechende Begleitseminare und Einsatzorte an.

2012 wurde die Volunta Servicenummer 0611 95 24 90 00 eingerichtet, um die Reaktionsgeschwindigkeit zusätzlich zu erhöhen.

Weitere Meilensteine sind die Erweiterung des Seminarangebots der Volunta Akademie im Herbst 2015 zur beruflichen Weiterentwicklung sowie das Projekt „Engagiert dabei!“, das Menschen mit Fluchtgeschichte die Chance bietet, ein Freiwilliges Soziales Jahr abzuleisten.

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