Einsatzstellen-Handbuch
zurück zur Übersicht

Begleiten und Beraten

Insbesondere junge Freiwillige an der Schwelle ins Berufsleben müssen von pädagogischen Beraterinnen und Beratern fachlich und persönlich engmaschig begleitet werden. Regelmäßiger Kontakt ist hier ganz wichtig. Gelegenheit dazu besteht im Laufe des Freiwilligendienstes

  • im Einführungsseminar: An einem Tag in der Regel zu Beginn des Freiwilligendienstes erläutern ihnen pädagogische Beraterinnen und Berater den Einsatz und informieren sie über Rechte und Pflichten.
  • beim Wochenseminarbesuch: Meist im Rahmen einer Sprechstunde können Freiwillige Fragen an die pädagogischen Beraterinnen und Berater richten oder sie tauschen sich über den bisherigen Verlauf des Freiwilligendienstes aus.
  • im Zwischenseminar: Es findet gewöhnlich zwischen Januar und April statt und wird von den pädagogischen Beraterinnen und Beratern geleitet. Themen und Inhalte sind: Praxisreflexion, Zeugnissprache, Wiederholung wichtiger organisatorischer Themen, Zivilgesellschaft, Blick in die Zukunft.
  • beim Einsatzstellenbesuch: Volljährige Freiwillige werden in der Regel mindestens einmal, minderjährige Freiwillige mindestens zweimal jährlich besucht, weil sie u. U. intensiver betreut werden müssen oder der Gesprächsbedarf höher ist als bei Älteren. Währenddessen können sie den pädagogischen Beraterinnen bzw. Beratern die Einsatzstelle und damit verbundene Tätigkeiten vorstellen. Gemeinsam mit Ihnen als Praxisanleitung, der/dem Freiwilligen und dem/der pädagogischen Berater/-in wird der bisherige Einsatz reflektiert. Sowohl die Zuständigkeits- und Arbeitsbereiche als auch Vorstellungen, Wünsche und Probleme aller Beteiligten können dabei besprochen werden. Der Einsatzstellenbesuch ist Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber Freiwilligen und Möglichkeit zum Austausch für Volunta und Einsatzstelle. Die dort gewonnenen Eindrücke helfen, diese im Beratungsgespräch umso realistischer und lebendiger zu beschreiben und Interessenten noch näherzubringen.

Darüber hinaus stehen die pädagogischen Beraterinnen und Berater Freiwilligen und Einsatzstellen bei vielen weiteren Fragen und Anliegen sowie bei Konflikten beratend und klärend zur Seite. Speziell für die Freiwilligen bedeutet dies:

  • Informations- und Erfahrungsaustausch
  • Telefonische Beratung, per E-Mail oder persönlich
  • Persönliche Begleitung (Krisenintervention)
  • Beantwortung von Fragen (zu Dienst- und Einsatzzeiten, Krankmeldung etc.)

Einsatzstellen profitieren vom Austausch mit unseren pädagogischen Beraterinnen und Beratern bei Fragen zu

  • möglichen Einsatzbereichen der Freiwilligen und den konkreten Tätigkeiten, was wiederum die gezielte Vermittlung fördert
  • aktuellen Veränderungen im Einsatzstellenbereich, wenn sich daraus Konsequenzen für den Freiwilligeneinsatz ergeben
  • Änderungen in der Anzahl der zur Verfügung stehenden Freiwilligenplätze
  • den Freiwilligen (z. B. regelmäßige Kontakte bzw. bei Bedarf)

Neben der beratenden und begleitenden Funktion haben pädagogische Beraterinnen und Berater noch folgende Aufgaben:

  • Vervollständigung fehlender Unterlagen (in Zusammenarbeit mit unserer Verwaltung)
  • Klärung unentschuldigter Abwesenheit von Freiwilligen (etwa bei fehlender oder zu spät eintreffender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Nichtteilnahme am Seminar)
  • Regelung allgemeiner Vertragsangelegenheiten
  • Genehmigung von Anträgen (beispielsweise Nebentätigkeit, Seminarbefreiung und Vergabe von Ersatzterminen)
  • Krisenintervention
  • Ermahnungen, Abmahnung und Kündigung
  • Zeugniserstellung
zurück zur Übersicht
Kontakt
Du hast Rückfragen zu unseren Angeboten?
Dann rufen wir dich auch gerne zurück!
Kontakt