Einsatzstellen-Handbuch
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Anerkennung

Um junge Menschen in ihrem freiwilligen Engagement positiv zu bestärken, ist Wertschätzung unerlässlich. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von Anerkennungskultur. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese herzustellen. Im Folgenden geben wir Ihnen ein paar Anregungen, die Sie dabei unterstützen sollen:

  • Bewusste Gestaltung der Einarbeitungsphase:
    • Willkommens- bzw. Einführungsveranstaltung für die Freiwilligen
    • Vorstellung und Begrüßung der Freiwilligen beispielsweise im Intranet oder mittels Aushang einschließlich Foto
    • Willkommensgeschenke von der Einsatzstelle mit Symbolcharakter, die während des Freiwilligendienstes nützlich sein können wie Schere, Brotdose, Bastelbuch o. ä. für die Arbeit mit Kindern oder Schokolade als Nervennahrung etc.
  • Loben
  • Angemessene Rückmeldung geben über geleistete Arbeit
  • Führen regelmäßiger Feedbackgespräche
  • Persönliche Gespräche integrieren
  • Aufnahme in die Geburtstagsliste mit Gratulation
  • Freistellung für Vorstellungsgespräche anstatt der Verpflichtung, Urlaub dafür einzureichen
  • Einblick ermöglichen in andere Bereiche, wenn gewünscht
  • Interessen der Freiwilligen berücksichtigen – Verantwortung ausbauen
  • Teilnahme an Teamsitzungen, Übergaben und Fortbildungen ermöglichen, Interesse vorausgesetzt
  • Rahmen für Freiwilligentreffen anbieten; große Einsatzstellen können einen „Freiwilligenstammtisch“ initiieren und ggf. einen Ort dafür zur Verfügung stellen
  • Bewusstes Gestalten der Abschlussphase:
    • Abschiedsgeschenke zur Erinnerung an den Freiwilligendienst
    • „Honigdusche“: Zum Ende des Freiwilligendienstes erhält die/der Freiwillige Ermutigungen, Bestätigungen und Wünsche von sämtlichen Mitarbeitern der Einrichtung. Dazu kann z. B. im Vorfeld eine entsprechende Box aufgestellt werden.
    • Freundebuch, in dem sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verewigt haben

Wertschätzung erfahren Freiwillige nicht nur in der Einsatzstelle, sondern auch durch Volunta. Als besonderes Dankeschön pflanzt Volunta in Zusammenarbeit mit einzelnen Seminargruppen jedes Jahr 500 Bäume an verschiedenen Stellen in Hessen. Zum Abschluss des Dienstes erhalten Freiwillige eine Urkunde mit den Geodaten zu Ihrem Wald.

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