Auslandsprogramme

Fragen & Antworten zum Schüleraustausch

Warum sollten wir uns für Volunta entscheiden?

  • Beim DRK gut aufgehoben
    Mehr als 4.000 junge Menschen entscheiden sich jedes Jahr für ein Volunta-Programm. Als gemeinnützige Gesellschaft des DRK Hessen haben wir starke Wurzeln. Wir stehen für Solidarität, Menschlichkeit und gegenseitigen Respekt. Wir sind politisch und konfessionell unabhängig. Wir bekennen uns zu einer offenen und vielseitigen Gesellschaft. Wir machen Mut, sich für andere einzusetzen und gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen.
  • Beratung in unmittelbarer Nähe
    Rund 100 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich hessenweit in vier Niederlassungen und 23 Beratungscentern für junge Menschen. Eine Ansprechperson finden Sie also auch in Ihrer Nähe.
  • Ganzheitliche Betreuung
    Während des Schüleraustausches haben Sie und Ihr Kind eine feste Ansprechperson in Deutschland und einen Mentor/eine Mentorin im Gastland, der/die Ihnen während des Auslandsschuljahres zur Seite steht und Ihr Kind betreut.
    24h-Notfalltelefon
  • Vorbereitungs- und Nachbereitungsseminare
    Begleitend zum Volunta-Schüleraustausch gibt es ein Bildungsprogramm der Volunta Akademie. Durchgeführt werden die Seminare von unseren Bildungsreferenten und -referentinnen, unseren pädagogischen Beraterinnern und Beratern und von kompetenten Honorakräften.
  • Finanzierung
    Ratenzahlung ist nach Absprache möglich

Warum sollte mein Kind an einem Schüleraustausch teilnehmen?

Ein Schüleraustausch mit der DRK Volunta ist etwas ganz Besonderes. Denn Schülerinnen und Schüler können in ihrer Freizeit in sozialen Einrichtungen wie, z.B. der lokalen Rotkreuz-Organisation mit anpacken oder sie können sich für den Tier- und Umweltschutz einsetzen. Die Jugendlichen lernen ihr Gastland so aus einer einzigartigen Perspektive kennen. Sie schließen neue Freundschaften und machen Erfahrungen, die sie ihr Leben lang begleiten. Durch die Begegnung und bewusste Auseinandersetzung mit Menschen anderer Kulturen lernen die Volunta-Austauschschülerinnen und -schüler neben der Sprache auch einen verständnisvolleren, offeneren und vorurteilsfreieren Umgang.

Wo und für welche Sprachen bietet Volunta Schüleraustausch an?

  • Englisch
    Malta (Valletta), Irland (Cork), Neuseeland (Kapiti Coast, Nähe Wellligton), Kanada (Red Deer, Alberta), Südafrika (Region Kapstadt)
  • Französisch
    Frankreich (Saint Malo)
  • Spanisch
    Spanien (Cádiz), Bolivien (Santa Cruz de la Sierra),
  • Mandarin
    China (Großraum Peking)

Welche Voraussetzungen muss mein Kind erfüllen?

Schüler/-innen aller Schulzweige ab 13 Jahren können teilnehmen, die Neugier und Mut mitbringen, dem gewohnten Leben in Deutschland mit Freunden und Familie für eine Zeitlang den Rücken zu kehren.

Wie lange dauert der Schüleraustausch?

Ein Schüleraustausch geht in der Regel über ein ganzes oder halbes Schuljahr. In manchen Ländern ist das Schujahr in sogenannte "Terms" gegliedert. Hier ist ein Aufenthalt von drei bis vier Monaten möglich.

Ist ein Zeitraum von weniger als drei Monaten ratsam?
Wir empfehlen für mindestens einen Term zu bleiben. Denn erst ein längerer Auslandsaufenthalt ist der Grundstein für das Erwerben guter Sprachkenntnisse. Auch für eine gute Integration in das Gastfamilienleben und das schulische Umfeld sowie das Kennenlernen und Erleben einer anderen Kultur ist ein längerer Auslandsaufenthalt empfehlenswert.

Schüleraustausch mit sozialem Engagement - was bedeutet das?

Das Mitanpacken in sozialen Projekten ist fester Bestandteil des Schüleraustausches. Jugendliche sollen einerseits lernen, sich für andere Menschen oder die Umwelt einzusetzen, an­de­rer­seits soll ihnen die Möglichkeit geboten werden, aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben und diese mitzugestalten. Die Art und Intensität des sozialen Engagements werden mit jeder Schülerin/jedem Schüler individuell abgesprochen. Der Einsatz beginnt in der Regel nach der Eingewöhnung im Gastfamilienleben und Schule. Möglichkeiten mitzuhelfen gibt es z.B. bei der lokalen Rotkreuz-Gesellschaft, im Krankenhaus, Kindergarten oder Tierschutzverein.

Wann ist die beste Zeit für ein Auslandsschuljahr?

Je nach Alter eignet sich die neunte, zehnte oder elfte Klasse, um ins Ausland zu gehen. Für Real- und Hauptschüler/-innen ist es am besten, vor der Abschlussklasse oder nach dem Abschluss an einem Schüleraustausch teilzunehmen. Allen anderen empfehlen wir, die zehnte Klasse im Ausland zu verbringen. Bei G8 erfolgt das Austauschjahr dann vor Erreichen der Qualifikationsstufe, bei G9 vor Beginn in die Einführungsphase.

Wird das Auslandsschuljahr von der deutschen Schule anerkannt?

Laut Beschluss der Kultusministerkonferenz ist die Anerkennung des Auslandschuljahres grundsätzlich möglich. Diese ist jedoch je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Die Entscheidung über die Anerkennung liegt bei der deutschen Schule und kann von verschiedenen Faktoren abhängen wie, z.B. der Aufenthaltsdauer, dem Schulsystem im Gastland oder den dort belegten Fächern. Wir empfehlen, die Voraussetzungen für die Anerkennung frühzeitig mit der Schulleitung und/oder dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin zu klären und entsprechende Vereinbarungen zu treffen, z.B. Beurlaubung, wenn Vollzeitschulpflicht noch nicht erfüllt oder Wiedereinstieg.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

Sobald die Bewerbungsunterlagen eingegangen sind, laden wir Ihr Kind und Sie zu einem Beratungsgespräch zu uns nach Frankfurt am Main ein. Hier stellen wir Ihrem Kind seinen pädagogischen Berater/seine pädagogische Beraterin vor, der/die ihm während des Schüleraustausches als Ansprechperson zur Verfügung steht. Im Anschluss an das Gespräch mit Ihrem Kind möchten wir Sie persönlich kennenlernen und Ihre Fragen beantworten. Sollte ein persönliches Treffen nicht möglich sein, kann das Bewerbungsgespräch via Internet geführt werden.

Braucht mein Kind ein Visum?

Für die Teilnahme am Schüleraustausch in einem EU-Land ist kein Visum erforderlich. Bei allen anderen Ländern besteht in der Regel Visumspflicht. Für Kanada ist bei einem Aufenthalt von bis zu einem halben Jahr kein Visum notwendig. Für Aufenthalte in Südafrika, China und Neuseeland wird das Visum in Deutschland beantragt. Bei Bolivien erfolgt die Beantragung des Visums im Land. Wir unterstützen Ihr Kind bei der Beantragung eines Visums.

Braucht mein Kind eine Auslandskrankenversicherung?

Für einen Aufenthalt in einem EU-Land schließen Sie für Ihr Kind eine Auslandskrankenversicherung ab. Lassen Sie sich von Ihrer Krankenkasse beraten. Nimmt Ihr Kind am Programm außerhalb Europas teil, schließt Volunta  eine Auslandskrankenversicherung dafür ab.

Wird mein Kind auf den Aufenthalt im Ausland vorbereitet?

Volunta bietet ein mehrtägiges Vorbereitungsseminar in Deutschland an, währenddessen sich die Austauschüler/-innen kennenlernen und intensiv auf den Aufenthalt im Gastland eingestimmt werden. Inhalte des Vorbereitungsseminares  sind u.a. Landeskunde, interkulturelle Kompetenz und Kommunikation, Motivation und Erwartungen. Die Einführungsveranstaltung im Gastland wird von unserer Partnerorganisation durchgeführt, die über Land und Leute sowie den Schulbesuch umfassend informiert. Außerdem besteht die Möglichkeit internationale Austauschschüler/-innen kennenzulernen. Nach der Rückkehr findet in Deutschland ein Nachbereitungsseminar statt. Im Mittelpunkt dessen stehen der Austausch über die im Ausland gemachten Erfahrungen und die Reflexion des Aufenthaltes.

Im Rahmen des Vorbereitungsseminares in Deutschland bieten wir einen Elternnachmittag an, damit Sie sich ein persönliches Bild der DRK Volunta machen können. Fragen können Sie dann direkt mit uns klären und sich mit anderen Eltern austauschen.

Wie erfolgt die Auswahl der Gastfamilie?

Bei der Auswahl der Gastfamilien unterstützen uns verlässliche Partner vor Ort. Sie suchen diese Gastfamilien persönlich auf und prüfen sorgfältig die jeweiligen Voraussetzungen für die Teilnahme am Schüleraustausch. Die Gastfamilien sind offen gegenüber anderen Ländern und Sprachkreisen und freuen sich auf den kulturellen Austausch in den eigenen vier Wänden. Eine typische Gastfamilie besteht aus Eltern und Kindern. Es ist möglich, dass Ihr Kind bei einem alleinerziehenden Elternteil untergebracht ist oder bei einem Ehepaar, dessen erwachsene Kinder nicht mehr im Haus wohnen, das aber Freude daran hat, Verantwortung für ein Kind zu übernehmen.

Kann mein Kind die Gastfamilie vor der Abreise kennenlernen?

Wir empfehlen eine vorherige Kontaktaufnahme mit der Gastfamilie, z.B. via E-Mail, WhatsApp oder Skype. Die Kontaktdaten erhalten Sie von uns, sobald feststeht, welche Familie Ihr Kind aufnimmt.

Müssen wir auch ein Gastkind aufnehmen?

Nein, Sie nehmen kein Gastkind in Ihrer Familie auf.

Können wir unser Kind während des Austausches besuchen?

Wenn Sie Ihr Kind im Gastland besuchen möchten, empfehlen wir Ihnen einen gemeinsamen Urlaub im Land selbst nach Beendigung des Schüleraustauschprogrammes. Von einem Wiedersehen währenddessen raten wir  ab. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Eingewöhnung in den neuen Alltag ohne die eigene Familie leichter fällt und in der Regel ohne Komplikationen verläuft.

Kommt mein Kind an Weihnachten nach Hause?

Während des Schüleraustausches die Weihnachtsferien zu Hause zu verbringen, ist nicht vorgesehen. Anders in Irland, hier ist eine Heimreise auf Anfrage möglich.    

Darf mein Kind im Gastland allein reisen?

Auf eigene Faust darf ihr minderjähriges Kind im Gastland nicht reisen. Unsere Partnerorganisationen oder die Schulen bieten Auflüge und Fahrten an, an denen Ihr Kind selbstverständlich teilnehmen kann.

Wie halte ich Kontakt zu meinem Kind im Ausland?

Es gibt viele preiswerte Möglichkeiten, auch in außereuropäischen Ländern mit zu Hause in Kontakt zu bleiben. Nutzen Sie WhatsApp, Internet-Telefonie (z.B. Skype), E-Mail etc. Sie können Ihr Kind natürlich auch über die Gastfamilie telefonisch erreichen. Wir empfehlen, gemeinsam mit Ihrem Kind einen festen Skype-Termin zu vereinbaren und regelmäßig Kontakt zu halten. 

Gibt es Ansprechpersonen in Deutschland und im Gastland?

Ihnen und Ihrem Kind steht ab Beginn bis zum Ende des Programmes dieselbe Ansprechpartnerin/derselbe Ansprechpartner zur Verfügung. Auch im Gastland gibt es eine Ansprechpartnerin/einen Ansprechpartner, die/der für Ihr Kind gut erreichbar ist. 

Im Krisenfall gibt es ein 24-Stunden-Notfalltelefon.

Welche Finanzierungs- bzw. Fördermöglichkeiten gibt es?

  • Auslands-BAföG
    Auslands-BAföG ist eine finanzielle Förderung seitens des deutschen Staates, die für Auslandsaufenthalte während der Schulzeit beantragt werden kann. Die Ausbildungsförderung für einen Auslandsschulbesuch nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) unterliegt bestimmten Voraussetzungen.
  • Stipendien
    Es gibt finanzielle Unterstützung von Stiftungen und Verbänden in Form von Stipendien und Zuschüssen, z.B. vom unabhängigen Bildungsberatungsdienst weltweiser.
  • Es besteht Anspruch auf Fortzahlung des Kindergeldes.
  • Bei Volunta ist Ratenzahlung möglich.

Welche zusätzlichen Kosten kommen auf uns zu?

Folgende Kosten fallen in der Regel zusätzlich zu den Programmkosten an:

  • Taschengeld
  • Schuluniform und Schulmaterialien
  • öffentliche Verkehrsmittel im Gastland
  • Visum
  • Reisekosten zu Seminaren und Elterninformationsveranstaltungen in Deutschland

 

 

Kontakt
Unsere Service-Nr. hilft gerne weiter
Kontakt zu Volunta

MO - DO 8:00 bis 17:00 Uhr
FR 8:00 bis 13:00 Uhr

Tel.: 0611 95 24 90 00

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