Generationenübergreifender Freiwilligendienst ist ein Erfolgsmodell!

Pressemitteilung:
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues:
Bundesfamilienministerium zeichnet Freiwillige für ihr besonderes Engagement aus
Mehr als 150 Verantwortliche aus Bund, Ländern, Kommunen und Verbänden erörtern am 19. und 20. April 2007 in Bergisch-Gladbach/Bensberg Ergebnisse und Perspektiven des Programms "Generationsübergreifende Freiwilligendienste". Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, eröffnete die Konferenz gemeinsam mit der luxemburgischen Ministerin für Familie, Integration und Gleichstellung, Marie-Josée Jacobs sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma.
„Freiwilliges Engagement der Bürgerinnen und Bürger erlangt vor dem Hintergrund der Herausforderungen des demografischen Wandels eine immer größere Bedeutung. Das Programm der Generationsübergreifenden Freiwilligendienste ist dabei ein ganz besonderes Erfolgsmodell“, so Kues. „Freiwilliges Engagement trägt dazu bei, unserer Gesellschaft ein menschliches Gesicht zu geben; es entwickelt sich immer stärker zum unverzichtbaren 'sozialen Kitt'."
An sechs Freiwillige überreicht Kues einen Engagementnachweis - als Dank und Anerkennung für die geleisteten Dienste. Stellvertretend für die bisher am Modellprogramm beteiligten mehr als 6500 Freiwilligen erhalten Vertreter aus Berlin, Köln, Sachsen und Schleswig-Holstein diesen Nachweis für ihren Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Ob bei der Betreuung von Schülerinnen und Schülern in einer Ganztagsschule, von Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder Menschen in Alten- und Pflegeheimen - die Vielfalt freiwilligen Engagements ist beachtlich. Bundesweit erproben inzwischen rund 150 Träger in mehr als 50 Projekten neue Angebote für die Arbeit von Freiwilligen. Die Idee: Menschen jeden Alters übernehmen Verantwortung - für Junge, für Alte, für Behinderte, Schülerinnen und Schüler oder für Familien mit besonderen Lasten. Freiwillige ersetzen dabei keine qualifizierten Fachkräfte, sondern ergänzen deren Arbeit sinnvoll.
Das beim Bundesfamilienministerium angesiedelte Modellprogramm will die Chancen des demografischen Wandels nutzen und neue politische Ansätze des freiwilligen Engagements erproben. Es stellt für die dreijährige Modellphase insgesamt 36 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, Freiwilligendienste künftig für alle Altersgruppen anzubieten, für Frauen und Männer in der Erwerbsphase ebenso wie in der Familienphase, um so neben dem klassischen Vereins- und Verbandsleben neue Formen des freiwilligen Engagements zu erschließen. Ein großes Augenmerk liegt dabei auf der Lebenserfahrung und den besonderen Potentiale der älteren Generation.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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