Roadshow im Projekt Aha!
Ereignisreiche Tage liegen hinter uns.
Gleich zweimal konnte das Projekt im November 2011 auf Bundesebene für das bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit Behinderung werben.
Einerseits im Rahmen des Lebenshilfe Fachkongresses „In der Gesellschaft“ am 10. und 11. November im Maritim Hotel Berlin. Andererseits beim Bundesfachtag der Heilpädagoginnen und Heilpädagogen von 25. bis 27. November in der Urania Berlin. Beide Veranstaltungen zusammen wurden von etwa 2000 Interessierten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland besucht.
Die Veranstaltung der Lebenshilfe wurde von prominenten Rednern wie etwa dem Präsident des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert, eröffnet.

Stefan Heller, einer der engagierten Freiwilligen im Projekt und Projektkoordinator Jens Bucher präsentierten das Projekt Aha! auf der kongressbegleitenden Messe. Das bürgerschaftliche Engagement ausgehend von Menschen mit Behinderung scheint eine immer größere Bedeutung für die Gestaltung eigener Netzwerke von Menschen mit Behinderung einzunehmen. Das Projekt Aha! erfuhr viel Anerkennung für das Projektkonzept und die ständige Weiterentwicklung an die Bedarfe der Projekt-Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dreiunddreißig weitere Projekte gaben Einblicke in ihre Arbeit, darunter das Projekt „Wir stehen am Tor“ der Alsterdorfer Assistenz in Kooperation mit dem FC St. Pauli oder ein Projekt des Lebenshilfe Landesverbandes Sachsen, die einen Stadtführer in Leichter Sprache mit nach Berlin gebracht haben. Der Redebeitrag, der am meisten beeindruckte kam von Prof. Dr. Wolfgang Hinte von der Uni Essen, der an die Haltung der „Professionellen“ appellierte: „Findet heraus, was die Leute wollen!“.

Knapp zwei Wochen später ging es erneut in die Metropole. Bei der der 45. Bundesfachtagung des Berufs- und Fachverbandes Heilpädagogik e.V., die in diesem Jahr unter dem Motto „Inklusion als Anspruch und Auftrag der Heilpädagogik“ stand, ging es verstärkt um den kollegialen Erfahrungsaustausch und die Herausforderungen, die die Inklusionsdebatte an Heilpädagogische Arbeitsfelder mit sich bringt.
Im Rahmen eines Workshops teilte Jens Bucher seine Erfahrungen, die er in knapp zweieinhalb Jahren Projektarbeit gewonnen hat. Vorteile, aber auch Grenzen eines solchen Projektes wurden unter großer Beteiligung der Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmer näher beleuchtet.
Fotos: Jens Bucher







