Feierlicher Abschluss im Projekt Aha!
Lange haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aha! Projektes auf diesen Tag gewartet, am 9. August 2011 war es endlich soweit.
Während es draußen immer wieder zu unwetterartigen Regengüssen kam, herrschte in den Geschäftsräumen der Darmstädter Volunta-Niederlassung eine feierliche und fröhliche Atmosphäre.

Im Mittelpunkt der Feier standen die ersten acht Freiwilligen, die mit ihrem ganz persönlichen Einsatz zu mehr Vielfalt im bürgerschaftlichen Engagement beigetragen haben.
Der Gitarrenvirtuose Fritz Vollrath eröffnete die Feier, anschließend zeichnete Volunta Bereichsleiter Axel Eppich die Entstehung und die Anfangszeit des Aha! Projektes nach. Die Anfangszeit sei alles andere als einfach gewesen, auch sei der Begriff der „Inklusion“ damals nur sehr selten zu vernehmen gewesen. Axel Eppich bedankte sich im Besonderen bei dem Projektkoordinator Jens Bucher für seinen großen Einsatz, seit zwei Jahren arbeitet der Heilpädagoge an dem Projekt.
Weitere Grußworte kamen von der neuen Sozialdezernentin der Stadt Darmstadt, Frau Barbara Akdeniz.

Frau Akdeniz lobte die Projekt-Teilnehmerinnen und Projekt-Teilnehmer für ihren Einsatz und überbrachte herzliche Grüße des Oberbürgermeisters Jochen Partsch. Die Stadt Darmstadt freue sich über noch mehr Vielfalt und gerade das Thema Inklusion liege ihr besonders am Herzen. Auch die Aha! Schirmherrin Nicole Costantini kam zu Wort und beschrieb ihre Erfahrungen aus dem ersten Aktionstag von Menschen mit Behinderung, der im April auf dem Jüdischen Friedhof in Darmstadt statt fand. Ein gemeinsames Miteinander sei es gewesen an diesem Tag. Am Ende ihrer kleinen Rede verwies die (fast) Soziologin auf die positiven Auswirkungen, die ein solch wertschätzendes Miteinander langfristig haben könnte.
Nun blickte Jens Bucher auf zwei Jahre Projektarbeit zurück. Der Heilpädagoge betonte, dass ein Pilotprojekt auch immer etwas von „ausprobieren“ habe. Wenn man so wolle, dann erprobe man im Projekt Aha! seit ziemlich genau zwei Jahren die gesellschaftliche Akzeptanz für das bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit Behinderung. Nun wurden die Freiwilligen und deren Einsatzgebiete nacheinander und mit sehr persönlichen Worten etwas näher vorgestellt.

Freiwillige wie beispielsweise Michael Weyrich und Rolf Kunkler von der Lebenshilfe Wiesbaden. Die beiden Herren engagieren sich in ihrer Freizeit beim Wiesbadener Tierschutzverein, reinigen Käfige, füttern die Tiere oder helfen bei ganz unterschiedlich anfallenden Arbeiten. Dafür nehmen sie einmal wöchentlich eine 90-minütige Anreise auf sich. Und als ob dies nicht schon beachtlich genug sei, könnte man noch hinzufügen, dass beide in einer Bäckerei arbeiten und ihr Arbeitstag um drei Uhr in der früh beginnt. Wie alle anderen Freiwilligen gab es große, gerahmte Bilder aus dem Engagement als kleine Erinnerung. Für die Mentoren der Einsatzstellen gab es Blumensträuße.

Falls man sich aber auf etwas Neues einlassen möchte, dann biete das Projekt Aha! den nötigen Rahmen dazu. Die Zuverlässigkeit und die Motivation, mit der die Ausgezeichneten ihrem Einsatz nachgehen, zeige, wie groß der persönliche Stellenwert für das eigene Engagement im Projekt sei.
Der Projektkoordinator bedankte sich ausdrücklich dafür. Anschließend wurden Urkunden verteilt und im Nebenraum das Buffet eröffnet. Eine gute Gelegenheit miteinander anzustoßen und auf die Freiwilligen zu trinken.

Auch das Darmstädter Echo berichtete von der Veranstaltung:
(http://www.echo-online.de/region/darmstadt/-So-viele-Kontakte-das-ist-unglaublich-schoen;art1231,2072112)
Bu






