Anerkennung statt Mitleid.
Am 9. August 2011 ist es soweit. Die ersten acht Projekt-Teilnehmerinnen und Projekt-Teilnehmer werden für ihren freiwilligen Einsatz im Projekt Aha! geehrt.
Zum feierlichen Projektabschluss treffen Freunde und Angehörige der Projekt-Teilnehmer/-innen, Mentoren/-innen der entsprechenden Einsatzstellen, Multiplikatoren und Unterstützer/-innen des Aha! Projektes und eine Reihe weiterer Gäste in der Darmstädter Volunta-Niederlassung aufeinander.
Im Mittelpunkt stehen aber die Engagierten selbst, die mit ihrem ganz individuellen Einsatz zu mehr Vielfalt im Bereich des Bürgerschaftlichen Engagements beigetragen haben. Dazu gehört beispielsweise auch Mutlu Celebi. Die 18-jährige besucht momentan die Gustav-Heinemann-Förderschule in Dieburg und arbeitet einmal wöchentlich im Rahmen des Aha! Projektes auf einer Ranch im Odenwald mit. Ihre Behinderung spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Sie hat eine große Begabung, wenn es um den Umgang mit Tieren geht, zudem liebt sie es, in der Natur zu sein und neue Menschen kennenzulernen.

Ob Kindergärten, Tierheime oder Museen, ein Engagement im Projekt Aha! kann eine große Bereicherung für beide Seiten sein. Ganz wesentlich ist, dass das Projekt Aha! nachhaltig wirkt. In den sechs Monaten Projektdauer wird der Einstieg in bürgerschaftliches Engagement geübt, eine intensive pädagogische Begleitung und ein guter persönlicher Draht sind dabei unerlässlich. Danach soll es weitergehen und die Begeisterung der Projekt-Teilnehmer/-innen bestätigt diesen Trend.
Beim feierlichen Abschluss wird das Engagement der einzelnen Projekt-Teilnehmer/-innen näher beleuchtet. Die Engagierten erhalten Urkunden und eine Aufmerksamkeit als Anerkennung der Leistung - immerhin liegen sechs Monate freiwilliges Engagement hinter ihnen. Die Veranstaltung soll aber auch Anlass zu einer kleinen Rückschau sein. Zwei Jahre Projektarbeit liegen hinter uns und das Projekt Aha! hat sich seit dem Start ständig weiter entwickelt. Wie wird es wohl in Zukunft mit dem Projekt Aha! weitergehen?
Bu / 11.07.2011






